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Kaiserliche
Throne, Kruzifixe, Schilde, Kettenhemden von Martyrern, die im
hagiografischen Gedächtnis des orientalischen
und abendländischen Christentums
verankert sind, zierliche Silhouetten von afrikanischen
Prinzessinnen oder von
aztekischen Gottheiten, bestehend aus
Altmetallstreifen, die mittels Schweißpunktarabesken
zusammengebunden
wurden, die ihrerseits durch
Expressivität und Sensualität der Formen beeindrucken, all das,
geprägt von der Großzügigkeit
der zeremonialen Schöpfungsgeste und
von der spirituellen Füllung der Formen, möbliert mittels einer
äußerst
ungewöhnlichen Kraft des Imaginären
und der stilisierten Fremdartigkeit das reliquiäre
Schöpfungsuniversum des
Künstlers.
Mircea Lacatus, ein wichtiger zeitgenössischer Bildhauer, bereichert
dieses Ausstellungskonzept mit seinen originellen,
lebensvollen und sinkrätischen
Visionen, die einer mystischen, „grenzlosen“ Denkweise entsprungen
sind, die durch
die dichterische Euphorie eines
Symbolismus, der tiefe kulturelle Wurzeln hat und der in der
Ausdrucksform universellen
Charakter besitzt, gekennzeichnet
wird."
Corneliu Antim
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